Sonntag, Oktober 02, 2005

Neue Werbung im Kino

Es scheint eine neue Werbewelle im Kino angekommen zu sein. Gutes und schlechtes. Den H&M Werbespot “Romeo & Julia” fand ich grottig, langweilte nur und nervt. Paßt aber zu dem Bild, was ich von H&M habe. Man fragt sich nur, ob die potentielle Selbstmörder und Kulturschänder als Kunden gewinnen wollen, oder worum es ihnen da geht.

Überraschend gut und witzig gefiel mir der neue Spot von Renault. Nur warum französisches Brot etwas über ihre Autos aussagen sollte bzw. wer so ein schwammartiges Baguette essen will...
Und ob sie sieben oder zehn Sterne bei einem noch so tollen Test haben, ich glaube nicht, daß ein Volvo (oder über was ziehen sie sonst mit dem zerberstenden Knäckebrot her?) etwas von einem französischen Auto übrigläßt bei einem Frontalcrash.

Greenpeace überraschte mich noch mehr mit ihrem Spot, in dem Außerirdische über die Erde diskutieren. Der Appell selbst ist zwar relativ primitiv, aber insgesamt ist es witzig und qualitativ besser, als ich es den Ökorebellen zugetraut hätte. Ich glaube nicht, daß man tatsächlich etwas bewirken kann, wenn man bei den “richtigen” Firmen einkauft, und wie sollte man diese auch überhaupt definieren? Aber generell würde ich die Hoffnung nicht ganz aufgeben für diese Erde (ob nun mit oder ohne Greenpeace, die wollen ja auch nur ihre Aufkleber verkaufen... ;-).

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Comments:
Ich persönlichglaube, dass man NUR etwas bewirken kann, indem man bei bestimmten Firmen einkauft bzw. NICHT EINKAUFT und seine Gründe dann auch deutlich in "leserbriefen" darlegt.

Wie man so erfolgreich Gesellschaftspolitik (nicht immer im positiven SInne ;) betreibt, machen konservative CHristen in USA ja prima vor.

- m.
 
Es machen eben aber nicht genügend Leute mit und es funktioniert auch bei vielem nicht.
Ich wähle nur mal ein paar Beispiele, wo ich nicht kaufen für unmöglich halte, nicht weil ich diese Produkte wirklich boykottieren wollte.

Es dürfte ziemlich unmöglich sein, in Deutschland alle lebensnotwendigen Einkäufe zu machen, ohne etwas mit dem Grünen Punkt auf der Verpackung zu kaufen. Es sei denn, man wird Öko und kauft nur noch aufm Wochenmarkt.

Wenn man z.B. wegen derer Umweltpolitik keine Produkte mehr aus den USA kaufen will, auch keine, wo nennenswerte Bauteile aus den USA kommen, kann man z.B. überhaupt keine Computer mehr kaufen.

Es ist auch schwer durch den Einkauf zu steuern, da man nicht umfassend informiert ist. Man weiß bei vielen Produkten schlichtweg nicht, was drin ist, wer es wo unter welchen Umständen produziert hat und wem die Firmen alle gehören. Versuch mal bei Narungsmitteln komplett auf Nestle oder bei Waschmitteln etc. komplett auf Procter&Gamble zu verzichten, dürfte schwierig werden...

Das mit den Leserbriefen halte ich schon für die viel bessere Variante.
 
http://www.element-e.net/upload/file_4332ca067fdb5.mp4
 
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